Dividende & Kennzahlen

Exxon Mobil

🇺🇸 USA Energie & Versorger

Datenhinweis: Die Wertpapieridentität der Datenquelle ist für dieses Profil nicht bestätigt. Betroffene Kennzahlen werden ausgeblendet. Prüfung: 2026-10-02.

Analyse & Einordnung

Der Öl-Aristokrat: 42 Jahre Erhöhung durch jeden Crash

Ölpreis-Crash 2014, Corona-Schock 2020, Energiewende-Debatten – Exxon Mobil hat seine Dividende durch alle Krisen hindurch jedes Jahr erhöht, inzwischen seit 42 Jahren. Damit gehört der größte westliche Ölkonzern zu den Dividenden-Aristokraten – und ist dort der mit Abstand wichtigste Energiewert.

2020 war die Nagelprobe: Während Shell und BP kürzten, verschuldete sich Exxon lieber, um die Serie zu halten. Man kann das ökonomisch kritisieren – es zeigt aber, welchen Stellenwert die Dividende im Kapitalallokations-Modell des Konzerns hat.

Zahlung und Termine

Exxon zahlt quartalsweise in den Monaten März, Juni, September und Dezember. Die Ausschüttungsquote liegt mit rund 45 % im gesunden Mittelfeld – genug Puffer, um auch ein Jahr mit 60-Dollar-Öl ohne Kürzung zu überstehen. Das Dividendenwachstum ist mit 3–4,5 % pro Jahr eher gemächlich: Hier kauft man Verlässlichkeit, nicht Dynamik.

Quellensteuer: der US-Standardfall

Die USA behalten mit W-8BEN-Formular (bei deutschen Brokern meist automatisch hinterlegt) 15 % Quellensteuer ein, die voll auf die Abgeltungsteuer angerechnet werden. Kein Papierkram, keine Rückforderung – Details im Ratgeber zur US-Quellensteuer.

Das Risiko

Es bleibt ein Ölkonzern: Langfristig hängt alles an der Frage, wie lange fossile Cashflows die Dividende tragen. Exxon beantwortet sie mit Investitionen in Guyana-Felder und CO₂-Abscheidung statt mit Windparks – ein bewusst fossiler Kurs. Wer das im Depot abbilden will, bekommt hier den verlässlichsten Zahler des Sektors. Aktuelle Rendite und Termine: siehe Datenbox (Stand: Juni 2026).

Quellensteuer – für deutsche Anleger

4,00 $
Brutto-Dividende
→
−0,60 $
Quellensteuer 15%
grundsätzlich anrechenbar
→
−0,42 $
AbgSt + Soli
→
2,98 $
Netto für dich
DBA-Modellrechnung: Die 15 % Quellensteuer können grundsätzlich auf die deutsche Abgeltungsteuer angerechnet werden, soweit diese anfällt. Modellierte Gesamtbelastung: 25,6 % – ohne Kirchensteuer und Sparer-Pauschbetrag.
30%
Standard-QSt
15%
Nach DBA
15%
Rückforderbar

US-Annahme: Die Rechnung unterstellt eine regulär als Dividende behandelte Ausschüttung und ein beim Broker hinterlegtes W-8BEN. Bei BDCs, REITs und Fonds kann die steuerliche Einordnung einzelner Ausschüttungen abweichen; maßgeblich ist die Jahressteuerbescheinigung deines Brokers.

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Die Angaben dienen der allgemeinen Information und Weiterbildung. Sie sind keine persönliche Anlage- oder Steuerberatung. Trotz sorgfältiger Aufbereitung können Daten unvollständig oder zeitlich verzögert sein.