Bei 3-5 % Inflation verlierst du jedes Jahr Kaufkraft – außer dein Einkommen wächst schneller. Dividendenaristokraten steigern ihre Ausschüttungen um 5-10 % pro Jahr. Aber reicht das?
Dividendenwachstum vs. Inflation: Der historische Vergleich
| Zeitraum | Ø Inflation/Jahr | Ø Dividendenwachstum S&P 500 | Reales Wachstum |
|---|---|---|---|
| 1970-1980 (Stagflation) | 7,4 % | 6,1 % | 🔴 -1,3 % |
| 1980-2000 | 3,7 % | 6,8 % | 🟢 +3,1 % |
| 2000-2020 | 2,1 % | 5,9 % | 🟢 +3,8 % |
| 2020-2025 | 4,2 % | 8,5 % | 🟢 +4,3 % |
Fazit: In den meisten Perioden wachsen Dividenden schneller als die Inflation – aber in extremen Stagflationsphasen (1970er) können sie hinterherhinken.
Welche Sektoren schützen am besten?
| Sektor | Inflationsschutz | Warum |
|---|---|---|
| Konsumgüter | 🟢 Hoch | Preiserhöhungen werden an Konsumenten weitergegeben |
| REITs | 🟢 Hoch | Mieten steigen mit Inflation |
| Energie | 🟢 Hoch | Rohstoffpreise steigen bei Inflation |
| Gesundheit | 🟢 Hoch | Medikamentenpreise steigen unabhängig |
| Technologie | 🟡 Mittel | Skalierbar, aber zinsempfindlich |
| Versorger | 🟡 Mittel | Regulierte Preise, langsame Anpassung |
| Banken | 🟡 Mittel | Profitieren von höheren Zinsen, aber Kreditausfälle steigen |
Inflation-Hedge-Portfolio
Für maximalen Inflationsschutz: 40 % Konsumgüter (Nestlé, Unilever), 25 % REITs, 20 % Energie, 15 % Gesundheit. Yield on Cost steigt dann Jahr für Jahr über der Inflation.
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