Die Steuerbelastung auf Dividenden kann bis zu 26,375 % betragen – aber mit den richtigen Strategien zahlst du deutlich weniger. 7 legale Steuer-Tricks für Dividendenanleger.
💡 7 Steueroptimierungs-Strategien
1. Sparerpauschbetrag ausreizen
1.000 € steuerfrei (Singles) / 2.000 € (Paare). Spart ~264 €/Jahr.
2. Günstigerprüfung nutzen
Bei Einkommen unter ~17.000 € ist dein Steuersatz unter 25 % → Anlage KAP ausfüllen und Differenz zurückholen.
3. Quellensteuer-smarte Länderauswahl
Aktien aus UK (0 % QSt), Irland (0 %), USA (15 % anrechenbar) bevorzugen. Schweiz (35 %) und Frankreich (26 %) vermeiden oder Rückerstattung beantragen.
4. Thesaurierende ETFs in der Aufbauphase
Thesaurierende ETFs stunden Steuern. Nur die geringe Vorabpauschale fällt an.
5. Verlustverrechnung
Realisierte Verluste können gegen Dividendenerträge verrechnet werden. Bei mehreren Depots: bankübergreifend über Steuererklärung.
6. Kinder-Depot
Kinder haben eigenen Sparerpauschbetrag (1.000 €) + Grundfreibetrag (~11.600 €). Mit NV-Bescheinigung können ~12.600 € Dividenden steuerfrei vereinnahmt werden.
7. Spardosen-GmbH (ab 200k+)
Ab größerem Vermögen: Vermögensverwaltende GmbH zahlt nur ~1,5 % statt 26 % auf Dividenden.
🎯 Fazit
Die Kombination aus Sparerpauschbetrag, Quellensteuer-Optimierung und ggf. Günstigerprüfung kann deine Steuerbelastung auf Dividenden halbieren. Für größere Portfolios (200k+) lohnt sich eine GmbH-Struktur.
Wie kann man auf Dividenden Steuern sparen?
Die wichtigsten Steuer-Tricks: Freistellungsauftrag (1.000€ steuerfrei), Aktien aus UK/Irland (0% Quellensteuer), Günstigerprüfung bei niedrigem Einkommen, und thesaurierende ETFs für Steuerstundung.
📖 Weiterführende: Beste Aktien | Guide | Rechner
⚠️ Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.

