Geraldine Weiss: Die Grand Dame der Dividenden und ihre zeitlose Strategie

In den 1960ern weigerten sich Wall-Street-Firmen, Geraldine Weiss einzustellen, weil sie eine Frau war. Also gruendete sie ihren eigenen Investment-Newsletter und bewies: Dividenden zeigen den wahren Wert eines Unternehmens.

Wer war Geraldine Weiss?

Detail Info
Spitzname The Grand Dame of Dividends
Newsletter Investment Quality Trends (seit 1966)
Buch Dividends Don’t Lie (1988)
Track Record Jahrzehntelang S&P 500 geschlagen

Weiss‘ Kernidee: Dividenden luegen nicht

Ein Unternehmen, das seit 25+ Jahren seine Dividende steigert, kann nicht luegen. Die Dividende ist der ehrlichste Indikator fuer die Gesundheit eines Unternehmens.

Die Weiss-Methode: Kaufen und Verkaufen nach Dividendenrendite

Signal Rendite-Bereich Bedeutung
KAUFEN Rendite am historischen Hoch Aktie unterbewertet
HALTEN Rendite im Mittelfeld Fair bewertet
VERKAUFEN Rendite am historischen Tief Aktie ueberbewertet

Beispiel Coca-Cola: Wenn die Dividendenrendite historisch zwischen 2,5 % und 4 % schwankt, kaufst du bei 4 % (unterbewertet) und verkaufst bei 2,5 % (ueberbewertet).

Weiss‘ Qualitaetskriterien

  • Mindestens 25 Jahre ununterbrochene Dividendenzahlung
  • Dividendenwachstum mindestens 10 % in 12 Jahren
  • Ausschuettungsquote unter 50 %
  • S&P-Rating von A oder besser

Die Pionierin: Gegen den Sexismus der Wall Street

Weiss veroeffentlichte ihren Newsletter unter Initialen G. Weiss, weil niemand einer Frau zutraute, Aktien zu bewerten. Erst Jahre spaeter enthuelle sie ihre Identitaet, als ihr Track Record fuer sich sprach.

Lektionen

  • Dividendenrendite als Bewertungstool nutzen
  • Kaufe bei hoher Rendite, verkaufe bei niedriger
  • Nur Aristokraten und Kings
  • Ausschuettungsquote unter 50 % = Sicherheitsmarge

Dividenden-Aristokraten 2026 | Dividendenstrategie Guide

Stand: Februar 2026. Alle Angaben basieren auf oeffentlich zugaenglichen Informationen.

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