Vorzugsaktien versprechen höhere Dividenden und Vorrang bei der Ausschüttung. Aber lohnen sie sich für Dividendenanleger?
📖 Was sind Vorzugsaktien?
Vorzugsaktien (Preferred Shares) gewähren Vorrechte bei der Dividende – dafür meist kein Stimmrecht. Ein Hybrid zwischen Aktien und Anleihen.
| Stammaktien | Vorzugsaktien | |
|---|---|---|
| Stimmrecht | ✅ Ja | ❌ Meist nein |
| Dividendenhöhe | Variabel | Oft höher / fest |
| Dividendenvorrang | ❌ Nachrangig | ✅ Vorrangig |
| Kurspotenzial | ✅ Voll | ⚠️ Begrenzt |
🇩🇪 Deutsche Vorzugsaktien
- Volkswagen VZ – günstigerer Kurs, höhere Rendite
- BMW VZ – gleiche Dividende, niedrigerer Kurs
- Henkel VZ – höhere Dividende als Stamm
🇺🇸 US Preferred Shares
In den USA funktionieren Preferred Shares wie Anleihen: feste Dividende (6-8 %), Nennwert $25. ETF-Tipp: iShares Preferred (PFF) mit ~6 % Rendite.
🎯 Fazit
Deutsche Vorzugsaktien sind oft eine günstigere Alternative zur Stammaktie mit gleicher/höherer Dividende. US-Preferred Shares eignen sich als Anleihen-Ersatz mit 6-8 % Rendite.
Was ist der Unterschied zwischen Stamm- und Vorzugsaktien?
Vorzugsaktien bieten höhere oder vorrangige Dividenden, haben aber meist kein Stimmrecht. Stammaktien geben volles Stimmrecht.
📖 Weiterführende: Beste Aktien | Kompletter Guide | Rechner
⚠️ Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.
📚 Mehr auf dividenden.guru: Depot für Anfänger · 10 Fehler vermeiden · 3 Musterportfolios · Monatlich Dividende · Broker-Vergleich 2026

