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Dividenden in der Steuererklärung: Anlage KAP richtig ausfüllen (2026)

Musst du Dividenden in der Steuererklärung angeben? Wann lohnt sich die Anlage KAP? Und wie funktioniert die Günstigerprüfung? Alles für die Steuererklärung 2025/2026.

📋 Wann musst du die Anlage KAP ausfüllen?

Grundsätzlich ist die Abgeltungssteuer eine finale Quellensteuer – dein Broker führt sie automatisch ab. Die Anlage KAP ist nur in diesen Fällen nötig oder sinnvoll:

  • Günstigerprüfung: Wenn dein persönlicher Steuersatz unter 25 % liegt (z.B. Studenten, Geringverdiener)
  • Ausländische Quellensteuer: Über Freigrenze anrechnen lassen
  • Verlustverrechnung: Über verschiedene Banken/Broker
  • Freistellungsauftrag vergessen: Nachträgliche Anrechnung
  • Nicht nötig: Wenn nur ein Depot, Freistellungsauftrag korrekt, und Steuersatz über 25 %

💡 Günstigerprüfung: Steuern zurückholen

Liegt dein zu versteuerndes Einkommen unter ~17.000 € (Single) bzw. ~34.000 € (Paar), ist dein persönlicher Grenzsteuersatz unter 25 %. In dem Fall bekommst du die Differenz zurück. Bei einem Steuersatz von z.B. 15 % bekommst du ~10 % deiner Dividenden steuerfrei zurück!

🎯 Fazit

Für die meisten Arbeitnehmer mit normalem Einkommen ist die Anlage KAP nicht nötig. Studenten, Rentner und Teilzeitbeschäftigte mit niedrigem Einkommen sollten sie aber UNBEDINGT ausfüllen – die Günstigerprüfung bringt bares Geld zurück.

Muss ich Dividenden in der Steuererklärung angeben?

Grundsätzlich nein – die Abgeltungssteuer wird automatisch von der Bank abgeführt. Die Anlage KAP lohnt sich nur bei Günstigerprüfung (Einkommen unter ~17.000€), ausländischer Quellensteuer-Anrechnung oder bankübergreifender Verlustverrechnung.

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⚠️ Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.