Von 1.000 € Dividende bleiben nach Steuern nur 736 € – wenn du nichts optimierst. Diese 7 legalen Steuertricks helfen, mehr zu behalten.
Trick 1: Freistellungsauftrag ausschöpfen
Die ersten 1.000 € Kapitalerträge (2.000 € für Paare) sind steuerfrei. Richte deinen Freistellungsauftrag bei jedem Broker ein – am besten die volle Summe beim Hauptdepot.
Trick 2: Kinderdepot nutzen
Jedes Kind hat seinen eigenen Grundfreibetrag (11.784 €) + Sparerpauschbetrag (1.000 €) + Sonderausgabenpauschbetrag (36 €) = ~12.820 € steuerfrei. Ein Kinderdepot nutzt das.
Trick 3: Teilfreistellung bei ETFs
Aktien-ETFs mit >51 % Aktienanteil erhalten eine 30 % Teilfreistellung. Von 1.000 € Dividende eines ETFs werden nur 700 € versteuert. Ein Vorteil gegenüber Einzelaktien!
Trick 4: Verlustverrechnung (Verluste ernten)
Realisierte Kursverluste lassen sich mit Dividenden verrechnen. Wenn du 500 € Kursverlust und 1.500 € Dividende hast, versteuerst du nur 1.000 €. Verluste zum Jahresende gezielt realisieren!
Trick 5: Günstigerprüfung
Wenn dein persönlicher Steuersatz unter 25 % liegt (Einkommen < ~18.000 € p.a.), beantrage die Günstigerprüfung in der Anlage KAP.
Trick 6: Quellensteuer richtig anrechnen
Auf US-Dividenden zahlst du 15 % Quellensteuer – die wird auf die deutsche Steuer angerechnet. Achte darauf, dass dein Broker das automatisch macht (alle deutschen tun es).
Trick 7: Vermögensverwaltende GmbH (ab 200k+)
Ab ~200.000 € Depot lohnt sich eine vermögensverwaltende GmbH: Aktien-Dividenden werden mit nur ~1,54 % besteuert statt 26,375 %.
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