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Covered Call ETFs: 8-12 % Ausschüttung pro Jahr – der Haken erklärt (2026)

8-12 % Ausschüttung pro Jahr, monatlich ausgezahlt – klingt zu gut um wahr zu sein? Covered Call ETFs versprechen genau das. Aber sie haben einen Haken, den viele Anfänger übersehen.

📖 Was ist ein Covered Call ETF?

Ein Covered Call ETF besitzt Aktien (z.B. den NASDAQ 100) und verkauft gleichzeitig Call-Optionen auf diese Aktien. Die Prämien aus dem Optionsverkauf werden als „Ausschüttung“ an dich ausgezahlt – zusätzlich zu den normalen Dividenden.

📊 Beliebte Covered Call ETFs

ETFIndexAusschüttungFrequenz
Global X NASDAQ 100 Covered Call (QYLD)NASDAQ 100~11 %Monatlich
Global X S&P 500 Covered Call (XYLD)S&P 500~9 %Monatlich
JPMorgan Equity Premium Income (JEPI)S&P 500~8 %Monatlich

⚠️ Der große Haken: Begrenztes Upside

Durch den Verkauf der Call-Optionen verzichtest du auf Kursgewinne über dem Strike-Preis. In einem Bullenmarkt hinkt ein Covered Call ETF dem normalen Index massiv hinterher. Der QYLD hat seit Auflage den NASDAQ 100 um ~200 % underperformed!

Geeignet für: Rentner/FIRE-Anleger, die maximalen Cashflow brauchen und auf Kurswachstum verzichten können.
Nicht geeignet für: Vermögensaufbau in der Sparphase – hier bremst der begrenzte Upside deinen Zinseszins.

🎯 Fazit

Covered Call ETFs sind kein „Free Lunch“. Die hohe Ausschüttung wird mit begrenztem Kurspotenzial bezahlt. Als Beimischung von max. 10-15 % in der FIRE-Entnahmephase können sie sinnvoll sein – für den Vermögensaufbau sind klassische Dividenden-ETFs besser.

Lohnen sich Covered Call ETFs?

Für maximalen Cashflow (8-12% p.a.) ja, aber du verzichtest auf Kursgewinne. Für Vermögensaufbau nicht ideal, für die Entnahmephase als Beimischung sinnvoll.

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⚠️ Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.