Was wenn deine Lieblingsaktie keine Dividende zahlt? Mit einer synthetischen Dividende (Teilverkauf-Strategie) kannst du dir selbst Dividende auszahlen – oft sogar steuerlich günstiger.
📖 Was ist eine synthetische Dividende?
Statt auf Dividendenausschüttungen zu warten, verkaufst du regelmäßig einen kleinen Anteil deiner wachstumsstarken Aktien. Z.B. 3-4 % pro Jahr – genau wie eine Dividende, nur selbst gesteuert.
📊 Vergleich: Echte vs. synthetische Dividende
| Echte Dividende | Synthetische (Teilverkauf) | |
|---|---|---|
| Steuer | 26,375 % auf gesamte Dividende | 26,375 % nur auf den Gewinnanteil |
| Kontrolle | Unternehmen bestimmt Höhe | Du bestimmst Höhe und Timing |
| Kapital | Anzahl Aktien bleibt gleich | Anzahl Aktien sinkt |
| Aufwand | Automatisch | Manueller Verkauf nötig |
💡 Steuerlicher Vorteil
Der große Trick: Bei einem Teilverkauf zahlst du nur Steuern auf den Gewinnanteil. Wenn du 1.000 € verkaufst und davon 500 € Gewinn sind, zahlst du nur auf die 500 € Steuer (~132 €). Bei einer echten Dividende von 1.000 € zahlst du auf die gesamte Summe (~264 €). Ersparnis: ~50 %!
🎯 Fazit
Die synthetische Dividende eignet sich für Aktien wie Amazon, Alphabet oder Berkshire Hathaway, die keine Dividende zahlen. Für die meisten Anleger ist eine Kombination aus echten Dividenden (Dividendenaktien) und gelegentlichen Teilverkäufen von Wachstumsaktien optimal.
Was ist eine synthetische Dividende?
Eine synthetische Dividende entsteht durch den regelmäßigen Teilverkauf von Aktien oder ETFs. Im Gegensatz zu echten Dividenden zahlst du nur auf den Gewinnanteil Steuern, was steuerlich vorteilhaft sein kann.
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⚠️ Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar.

